Lehrerfortbildungen Gewaltprävention

Spiel- und theaterpädagogische Methoden der Gewaltprävention

Der Umgang mit Konflikt- und Gewaltsituationen ist ein großes Thema in sozialen Arbeitsfeldern, gerade in den sogenannten Brennpunkten mit Kindern und Jugendlichen, aber auch für die Arbeit mit Menschen mit Behinderung u.a. Gerade mit diesen Zielgruppen bewährt sich der Einsatz erlebnis- und erfahrungsorientierter Methoden aus der Theaterpädagogik.

Durch Spiele und Übungen werden Erfahrungen initiert zu den Bereichen Selbst- und Fremdwahrnehmung, Grenzen setzen und akzeptieren, Körpersprache und Stimme, Umgang mit Kraft und Aggression sowie zum konstruktiven Konfliktlösen.

Konflikte und Gewaltsituationen auf die Bühne bringen – darin liegt die Chance, Konfliktverläufe genauer darzustellen und für alle nachvollziehbar zu machen. Die Gefühle und Bedürfnisse, die die Beteiligten haben, werden spürbar, Rollenwechsel ermöglichen das Einfühlen in die Situation anderer. Über Konfliktlösungsmöglichkeiten wird nicht nur gesprochen, sie werden konkret durchgespielt und damit erprobt und in ihrer Wirksamkeit überprüft.

Seminare zur Prävention von Gewalt

»Zusatzqualifikation Spiel- und Theaterpädagogik«
Zielgruppe:
Leitung:
Termin:
Ort:

Theaterstück für Jugendliche

»Gewalt im Alltag – ist doch normal?!«

Eine Theateraktion zum Mitdenken und Mitentscheiden für Schulklassen und Jugendgruppen.

»Gewalt im Alltag – ist doch normal?!«

Gespielt wird von der ganz normale Alltag von Jugendlichen – zu Hause, in der Schule, in der Clique. Junge Zuschauerinnen und Zuschauer sehen Situationen aus ihrem Leben, Situationen, die es in sich haben:

  • die Ohrfeige
  • Schulfrust mit Kinnhaken
  • Stress in der Clique

Jugendliche als Opfer – Jugendliche als Täter

Wie ist es dazu gekommen? Wie kann es anders laufen? Was kann ich verändern?

Die Schülerinnen und Schüler übernehmen die Regie. Sie suchen nach Handlungsalternativen für den dargestellten Konflikt und schreiben die Szenen um, wie Gewalt hätte verhindert werden können. Dann tritt erneut in Aktion und spielt nun die gleichen Situationen mit den Lösungsvorschlägen der Schülerinnen und Schüler. So entstehen neue Bilder und neue Situationen, die anregen, über die eigenen Alltagserfahrungen zu sprechen:

»Gewalt im Alltag - ist doch normal?!«
  • Was wurde geändert?
  • War die Lösung realistisch?
  • Wie haben sich die Personen in den Szenen gefühlt?

ZuschauerInnen, PädagogInnen und SchauspielerInnen vertiefen das Erlebte mit einem Gespräch.

Das Stück eignet sich sehr gut als Einstieg in das Thema »Gewalt«. Eine Bearbeitung des Themas vorab ist daher nicht erforderlich.

In Kooperation mit dem Tribuehne Theater, Lübeck.

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